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Bluthochdruck


Das Problem mit Bluthochdruck

Bluthochdruck – auch als Hypertonie bezeichnet – ist eine gefährliche gesundheitliche Störung, von der fast 1,2 Milliarden Menschen weltweit betroffen sind. Dabei muss das Herz mehr Arbeit leisten als unter normalen Bedingungen, um Blut durch den Körper zu pumpen.

 

Durch den erhöhten Druck sind die Arterien und die wichtigsten Organe des Körpers, insbesondere Herz und Nieren, einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Unbehandelt kann Bluthochdruck zu kardiovaskulär bedingten Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinsuffizienz führen.

 


Erhöhtes Risiko bei behandlungsresistentem Bluthochdruck

Wenn die Blutdruckwerte langfristig erhöht sind und auch bei regelmäßiger Einnahme der vom Arzt verordneten Medikamente nicht auf die Behandlung ansprechen, spricht man von therapierefraktärer Hypertonie, d. h. behandlungsresistentem Bluthochdruck. Menschen mit therapierefraktärer Hypertonie weisen trotz Behandlung mit mindestens drei blutdrucksenkenden Medikamenten, darunter mindestens ein Diuretikum, noch immer einen Blutdruck von 140 mmHg oder höher auf. 

 

Eine Bluthochdruckerkrankung, die weder auf Arzneimittel noch auf eine entsprechende Änderung der Lebensweise anspricht, bedeutet für die Betroffenen ein noch höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Beachtenswert ist, dass sich mit jedem Anstieg des systolischen Blutdrucks um 20 mmHg und des diastolischen Blutdrucks um 10 mmHg das Sterberisiko eines Patienten aufgrund einer kardiovaskulären Erkrankung verdoppelt.